Bisphenol A - BPA

Kunststoff BPA

Bisphenol A ist ein fragwürdiger Bestandteil vieler Kunststoff Produkte. Es wird in Kurzform als BPA bezeichnet. BPA ist ein Kunststoff mit schwach östrogener Wirkung, der als Ausgangsstoff zur Herstellung vieler Kunststoffe verwendet wird. Auch in vielen Kunststoffen, die mit Lebensmitteln Kontakt haben, wird BPA eingesetzt.

Aktuelle News vom Einzelhandelsverband Nord vom 08.07.2014 - Zitat:

"Die EU-Kommission hat am 23. Juni 2014 die Richtlinie 2014/81/EU erlassen, durch die ein spezifischer Grenzwert für Bisphenol A (BPA) in Kinderspielzeug in die Spielzeugrichtlinie 2009/48/EG aufgenommen wird.

BPA ist nach der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen als reproduktionstoxisch der Kategorie 2 eingestuft. Daher darf BPA in Spielzeug nur in bestimmten Konzentrationen enthalten sein, und zwar 5 % ab dem 20. Juli 2013 und 3 % ab dem 1. Juni 2015. Bei dieser Konzentration ist allerdings nicht auszuschließen, dass kleine Kinder BPA in einem Maße aufnehmen, das den als unbedenklich geltenden Migrationsgrenzwert von 0,1 mg/l für Bisphenol A übersteigt. Da Kinder eine besonders anfällige Verbrauchergruppe darstellen und daher eines besonders hohen Schutzniveaus bedürfen, wird der Migrationsgrenzwert von 0,1 mg/l für Bisphenol A in die Spielzeugrichtlinie 2009/48/EG aufgenommen.

Der Grenzwert gilt für Spielzeug, das zur Verwendung durch Kinder unter 36 Monaten bestimmt ist, bzw. Spielzeug, das dazu bestimmt ist, in den Mund genommen zu werden. Die Mitgliedstaaten werden verpflichtet diese Richtlinie in nationales Recht umzusetzen und ab dem 21. Dezember 2015 anzuwenden."

In einer Studie der WDR-Sendung "Markt" im Jahr 2013 wurde festgestellt, dass selbst Kassenzettel von Supermärkten zum Teil erheblich mit Bisphenol A belastet sind. Laut der Studie steckt Bisphenol A in der Oberfläche vieler verwendeter Thermopapiere und reagiert dort beim Erhitzen (beim Kassieren). Wegen Hinweisen auf eine Hormonwirkung empfiehlt das Umweltbundesamt, alternative Stoffe einzusetzen. Rewe hat bereits auf ein anderes Papier umgestellt.

Bisphenol A findet auch in vielen Kunststoffen rund ums kochen, essen und wohnen Verwendung. Viele Hersteller hochwertiger Küchenutensilien verwenden BPA-freie Kunststoffe. Diese werden in der Regel als BPA-frei oder BIS-free gekennzeichnet.

In dem Film Plastic Planet wird auf die Risiken hingewiesen, die eine übermäßige Belastung unserer Umwelt durch Kunststoffe haben kann. Viele Kunststoffe, wie z. B. Lebensmittelverpackungen, lassen sich nur schwer umgehen. Im Haushalt selber stehen jedoch mit der Verwendung von Porzellan und Glas Möglichkeiten zur Verfügung, den persönlichen Kontakt mit Kunststoffen zu reduzieren.

Weitere Infos findet man auch auf  Wikipedia unter http://de.wikipedia.org/wiki/Bisphenol_A  sowie auf http://www.plastic-planet.de

 

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Bisphenol A ist ein fragwürdiger Bestandteil vieler Kunststoff Produkte. Es wird in Kurzform als BPA bezeichnet. BPA ist ein Kunststoff mit schwach östrogener Wirkung, der als Ausgangsstoff zur Herstellung vieler Kunststoffe verwendet wird. Auch in vielen Kunststoffen, die mit Lebensmitteln Kontakt haben, wird BPA eingesetzt.

Aktuelle News vom Einzelhandelsverband Nord vom 08.07.2014 - Zitat:

"Die EU-Kommission hat am 23. Juni 2014 die Richtlinie 2014/81/EU erlassen, durch die ein spezifischer Grenzwert für Bisphenol A (BPA) in Kinderspielzeug in die Spielzeugrichtlinie 2009/48/EG aufgenommen wird.

BPA ist nach der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen als reproduktionstoxisch der Kategorie 2 eingestuft. Daher darf BPA in Spielzeug nur in bestimmten Konzentrationen enthalten sein, und zwar 5 % ab dem 20. Juli 2013 und 3 % ab dem 1. Juni 2015. Bei dieser Konzentration ist allerdings nicht auszuschließen, dass kleine Kinder BPA in einem Maße aufnehmen, das den als unbedenklich geltenden Migrationsgrenzwert von 0,1 mg/l für Bisphenol A übersteigt. Da Kinder eine besonders anfällige Verbrauchergruppe darstellen und daher eines besonders hohen Schutzniveaus bedürfen, wird der Migrationsgrenzwert von 0,1 mg/l für Bisphenol A in die Spielzeugrichtlinie 2009/48/EG aufgenommen.

Der Grenzwert gilt für Spielzeug, das zur Verwendung durch Kinder unter 36 Monaten bestimmt ist, bzw. Spielzeug, das dazu bestimmt ist, in den Mund genommen zu werden. Die Mitgliedstaaten werden verpflichtet diese Richtlinie in nationales Recht umzusetzen und ab dem 21. Dezember 2015 anzuwenden."

In einer Studie der WDR-Sendung "Markt" im Jahr 2013 wurde festgestellt, dass selbst Kassenzettel von Supermärkten zum Teil erheblich mit Bisphenol A belastet sind. Laut der Studie steckt Bisphenol A in der Oberfläche vieler verwendeter Thermopapiere und reagiert dort beim Erhitzen (beim Kassieren). Wegen Hinweisen auf eine Hormonwirkung empfiehlt das Umweltbundesamt, alternative Stoffe einzusetzen. Rewe hat bereits auf ein anderes Papier umgestellt.

Bisphenol A findet auch in vielen Kunststoffen rund ums kochen, essen und wohnen Verwendung. Viele Hersteller hochwertiger Küchenutensilien verwenden BPA-freie Kunststoffe. Diese werden in der Regel als BPA-frei oder BIS-free gekennzeichnet.

In dem Film Plastic Planet wird auf die Risiken hingewiesen, die eine übermäßige Belastung unserer Umwelt durch Kunststoffe haben kann. Viele Kunststoffe, wie z. B. Lebensmittelverpackungen, lassen sich nur schwer umgehen. Im Haushalt selber stehen jedoch mit der Verwendung von Porzellan und Glas Möglichkeiten zur Verfügung, den persönlichen Kontakt mit Kunststoffen zu reduzieren.

Weitere Infos findet man auch auf  Wikipedia unter http://de.wikipedia.org/wiki/Bisphenol_A  sowie auf http://www.plastic-planet.de

 

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