Schlechte Fette


Fette haben einen schlechten Ruf. Es wird immer wieder über schlechte Fette diskutiert, aber was ist das überhaupt?

Der Körper benötigt Fette. Fette sind pflanzlicher oder tierischer Natur. In der richtigen Menge verwendet und ordentlich zubereitet sind Fette gut und für eine ausgewogene Ernährung wichtig.

In der AOK Zeitschrift "Bleib gesund" 04/2016 schreibt die Expertin: "Fett ist nicht gleich Fett. Denn Öle und Fette enthalten unterschiedliche Fettsäuren. Von besonderem Interesse sind ungesättigte Fettsäuren, die der Körper selbst nicht herstellen kann und über die Nahrung aufnehmen muss. Lebenswichtige Fettsäuren finden sich zum Beispiele im Raps und Leinöl sowie in Hering, Wildlachs und Makrele. Sie schützen Herz und Gefäße, tragen dazu bei, Blutfette und Blutdruck zu normalisieren und steuern sogar entzündlichen Prozessen im Körper entgegen. Selbst unserem Gehirn nutzen die Omega 3 Fettsäuren. Also Raps- und Olivenöl in Sommersalat, einmal die Woche fetten Seefisch. Gesättigte Fettsäuren kann der Körper hingegen selbst herstellen. Wer zu viel davon isst, zum Bespiel in Form von Fleisch und Wurst, riskiert womöglich eine Herz-Kreislauf-Erkrankung."

Neben der Auswahl von geeigneten Bratfetten ist die Zubereitung der Lebensmittel wichtig. Öle und Fette haben nur eine begrenzte Hitzeverträglichkeit. Wird eine zu hohe Brattemperatur gewählt, verändern sich Öle und Fette und aus guten Fetten werden schlechte Fette. Informationen dazu haben wir auf unserer Seite Richtig Braten zusammengetragen.

Moderne Herde schaffen es, das Kochgeschirr am Boden bis über 400 Grad zu erhitzen. Kaum ein Fett verträgt mehr als 220 Grad. Bei einer Überhitzung der Fette entstehen teilweise gesundheitsschädliche Stoffe. Wir empfehlen daher Bratpfannen zu verwenden, die keine Antihaft Beschichtung haben. Diese Pfannen zeigen bei jedem Bratvorgang an, ob ein Fett / das Lebensmittel überhitzt wurde. Die Lebensmittel brennen an. Dieses ist zwar ärgerlich, aber mit dem entsprechenden Wissen wird das Bratverhalten kurzfristig angepasst und die Überhitzung und Erzeugung von schlechten Fetten wird vermieden.

Gute Olivenöle gehören in der Regel zu den besseren Fetten. Sie kommen in vielen Rezepten vor. Leider sind grade die als sehr hochwertig bezeichneten Virgin oder kalt gepressten Olivenöle nur sehr eingeschränkt hitzefest. Kaum eines dieser Öle verträgt mehr als 170 Grad. Zum Braten besser geeignet sind Rapsöle, die einen sehr hohen Rauchpunkt haben.

Fette haben einen schlechten Ruf. Es wird immer wieder über schlechte Fette diskutiert, aber was ist das überhaupt? Der Körper benötigt Fette. Fette sind pflanzlicher oder tierischer Natur. In... mehr erfahren »
Fenster schließen
Schlechte Fette


Fette haben einen schlechten Ruf. Es wird immer wieder über schlechte Fette diskutiert, aber was ist das überhaupt?

Der Körper benötigt Fette. Fette sind pflanzlicher oder tierischer Natur. In der richtigen Menge verwendet und ordentlich zubereitet sind Fette gut und für eine ausgewogene Ernährung wichtig.

In der AOK Zeitschrift "Bleib gesund" 04/2016 schreibt die Expertin: "Fett ist nicht gleich Fett. Denn Öle und Fette enthalten unterschiedliche Fettsäuren. Von besonderem Interesse sind ungesättigte Fettsäuren, die der Körper selbst nicht herstellen kann und über die Nahrung aufnehmen muss. Lebenswichtige Fettsäuren finden sich zum Beispiele im Raps und Leinöl sowie in Hering, Wildlachs und Makrele. Sie schützen Herz und Gefäße, tragen dazu bei, Blutfette und Blutdruck zu normalisieren und steuern sogar entzündlichen Prozessen im Körper entgegen. Selbst unserem Gehirn nutzen die Omega 3 Fettsäuren. Also Raps- und Olivenöl in Sommersalat, einmal die Woche fetten Seefisch. Gesättigte Fettsäuren kann der Körper hingegen selbst herstellen. Wer zu viel davon isst, zum Bespiel in Form von Fleisch und Wurst, riskiert womöglich eine Herz-Kreislauf-Erkrankung."

Neben der Auswahl von geeigneten Bratfetten ist die Zubereitung der Lebensmittel wichtig. Öle und Fette haben nur eine begrenzte Hitzeverträglichkeit. Wird eine zu hohe Brattemperatur gewählt, verändern sich Öle und Fette und aus guten Fetten werden schlechte Fette. Informationen dazu haben wir auf unserer Seite Richtig Braten zusammengetragen.

Moderne Herde schaffen es, das Kochgeschirr am Boden bis über 400 Grad zu erhitzen. Kaum ein Fett verträgt mehr als 220 Grad. Bei einer Überhitzung der Fette entstehen teilweise gesundheitsschädliche Stoffe. Wir empfehlen daher Bratpfannen zu verwenden, die keine Antihaft Beschichtung haben. Diese Pfannen zeigen bei jedem Bratvorgang an, ob ein Fett / das Lebensmittel überhitzt wurde. Die Lebensmittel brennen an. Dieses ist zwar ärgerlich, aber mit dem entsprechenden Wissen wird das Bratverhalten kurzfristig angepasst und die Überhitzung und Erzeugung von schlechten Fetten wird vermieden.

Gute Olivenöle gehören in der Regel zu den besseren Fetten. Sie kommen in vielen Rezepten vor. Leider sind grade die als sehr hochwertig bezeichneten Virgin oder kalt gepressten Olivenöle nur sehr eingeschränkt hitzefest. Kaum eines dieser Öle verträgt mehr als 170 Grad. Zum Braten besser geeignet sind Rapsöle, die einen sehr hohen Rauchpunkt haben.

Filter schließen
von bis
Zuletzt angesehen